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Ernährung

Ernährung
 

Die mit Abstand meisten Fragen werden im Forum zum Thema "Fütterung und Futterverweigerung" gestellt. Besonders Anfänger fühlen sich überfordert, wenn eine Schlange nicht sofort frisst, oder auch für einige Wochen eine Fresspause einlegt. Die Gründe dafür sind vielfältig und und selten ist eine ernsthafte Krankheit die Ursache. Der folgende Artikel beschreibt Gründe für Futterverweigerungen und soll eine Anleitung sein, wie man die Schlange wieder zur Futteraufnahme bewegen kann.

Allgemeines

Im Gegensatz zu anderen Reptilien sind Schlangen nicht so sehr auf eine regelmäßige Futteraufnahme angewiesen, obwohl es artspezifische Unterschiede gibt. Eine Boa beispielsweise genügt eine Mahlzeit alle 2-4 Wochen, ohne daß das Tier Hunger leiden müßte. Wassernattern (u. a. Thamnophis) besitzen einen wesentlich schnelleren Stoffwechsel und sind aktiver, als die größeren Arten. Außerdem sind die Beutetiere dieser Arten leichter verdaulich, daher ist eine häufigere Futtergabe erforderlich. Eine Strumpfbandnatter hat ihre Verdauung oft schon nach 2-4 Tagen abgeschlossen, Boas oder Pythons benötigen für ihre Verdauung einige Tage mehr, da die größeren Beutetiere schwerer verdaulich sind.

Im Terrarium kann man die meisten Schlangen auf Frostfutter umstellen, welche als Ersatzbeute in der Regel problemlos akzeptiert wird, sofern sie angewärmt gereicht wird. Die meisten nachgezüchteten Tiere fressen von Anfang an Frostfutter. Das ist von Vorteil, da man so das Futter für längere Zeit gefroren aufbewahren kann und im Bedarfsfall auftaut. Wenn man lebende Beutetiere verfüttert, geht man immer das Risiko ein, daß die Schlange selber verletzt wird, sei es durch einen unverhofften Mäusebiß beim Beutefang, oder durch Annagen, weil die Beutetiere selber hungrig sind. Besonders hoch ist das Risiko bei lebenden Ratten und Hamstern, auch aufgrund der Aggressivität und Wehrhaftigkeit. Aus diesem Grund darf die Fütterung lebender Beute nur unter Aufsicht erfolgen!

Eine wichtige Frage sollte sich jeder angehende Schlangenhalter allerdings im Vorfeld stellen: Bin ich in der Lage, lebende Beute zu verfüttern, falls es keine andere Möglichkeit gibt? In einigen Fällen akzeptiert eine Schlange nur Lebendfutter, da muß man es mit seinem Gewissen vereinbaren können, ein lebendes Tier einer Schlange vorzusetzen und die Tötung und den Freßvorgang zu beaufsichtigen.

Bei der Verfütterung von lebenden Fischen ist natürlich weniger Vorsicht geboten, es kann jedoch vorkommen, daß der Fisch aus der Wasserschale springt und irgendwo im Becken verendet und übersehen wird. Wenn die Schlangen den Fisch nicht innerhalb einer Stunde fängt, sollte man ihn wieder herausfangen, da er in dem sauerstoffarmen Wasserbecken schnell zugrunde geht.

Die Häufigkeit der Futteraufnahme ist ein oft diskutierter Punkt unter Terrarianern, da muß jeder ein eigenes Gespür entwickeln. Fischfressenden Arten sollte man ungefähr alle 4-7 Tage Futter anbieten (Jungtieren öfter), Kletternattern nach 7-10 Tagen (siehe Kornnattern) und größeren Boas und Pythons ca. alle 14 Tagen (ältere Tiere fressen in noch größeren Zeitabständen).

Eine Überfütterung ist unbedingt zu vermeiden, entweder wird das Futter nach einiger Zeit wieder ausgewürgt, oder die Tiere verfetten. Das passiert besonders bei Boas recht schnell, da sich diese Schlangen im Vergleich zu anderen Arten wenig bewegen, dabei aber ungemein viel fressen können, wenn man sie läßt. Überfütterte oder zu fette Tiere sind nicht nur inaktiv, sondern auch paarungsunwillig.

Gelegentlich taucht die Frage nach „Ersatzfuttermöglichkeiten“ auf, da es nicht jedermans Sache ist, kleine Nagetiere zu verfüttern. Dazu kann man allerdings nur die Empfehlung aussprechen, es mit einem vegetarisch lebenden Haustier zu versuchen. Es gibt kein Ersatzfutter, mit dem sich eine Schlange auf Dauer tiergerecht ernähren lässt.

Ein weiterer Diskussionspunkt betrifft den Ort der Fütterung - sollten Schlangen grundsätzlich im Terrarium gefüttert werden, oder besser in Fütterungsboxen außerhalb des Beckens?

Es ist für die meisten Individuen deutlich stressfreier, wenn sie immer innerhalb ihrer gewohnten Umgebung gefüttert werden sollten. Viele Tiere fressen in der ungewohnten Umgebung, sowie durch den Streß des Herausfangens schlecht oder gar nicht. Hier zeigt sich der Sinn von einer Einzelhaltung, denn dieses Problem hat man natürlich nur bei der Gruppenhaltung mehrerer Tiere.

Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele, in denen langjährige Pfleglinge problemlos in externen Behältern gefüttert werden. Auch für nicht freßwillige Jungschlangen ist die Fütterung in kleinen Heimchendosen oft ein probates Mittel, da der häufige Kontakt in der engen Box zu einer freiwilligen Futteraufnahmen führen kann. Dieses antrainierte Verhalten entspricht jedoch nicht den natürlichen Gegebenheiten.

Viele Halter führen das Argument an, daß die Schlange bei der Fütterung keinen Bodengrund mitfressen soll. Aber warum wählt man dann keinen für die Schlange unschädlichen Bodengrund, wie z.B. feines Borkenstreu, Holzgranulat oder Terrarienerde? Ein wenig mitverschluckte Erde passiert den Verdauungstrakt z.B. ohne Probleme.

Da wir dem Tier einen möglichst naturnahen Lebensraum bieten wollen, sollte man die Tiere entweder alleine halten oder bei paarweiser Haltung so konsequent sein, und die Tiere unter Aufsicht im Becken füttern. Dabei ist natürlich darauf zu achten, daß sich die Tiere beim fressen nicht in die Quere kommen, in einem ausreichend dimensioniertem Becken, das den Bedürfnissen der jeweiligen Art entspricht, sollte dies jedoch kaum der Fall sein.

Wenn die Schlange mal nicht fressen will ...

Was tut man aber, wenn eine sonst so gefräßige Schlange auf einmal die Futteraufnahme einstellt? Zuerst einmal sollte man nicht gleich in Panik geraten, denn bei Schlangen gibt es große individuelle Unterschiede, was das Freßverhalten angeht und Futterpausen sind etwas völlig natürliches. Wenn als Grund für die Verweigerung natürliche Ursachen wie z.B. Paarungsverhalten oder Winterruhe stecken, besteht im allgemeinen kein Anlaß zur Sorge. Genau wie die Nahrungsaufnahme gehört auch die sporadische Futterverweigerung zum natürlichen Verhaltensrepertoire einer Schlange. Erfahrenere Halter von größeren Tierbeständen zeigen sich daher im Laufe der Zeit kaum noch beeindruckt von diesem Verhalten, währenddessen Anfänger sich oft Sorgen machen und das Tier unnötigerweise zum Tierarzt bringen.

Die Gründe für eine Futterverweigerung werden nun hier im Einzelnen erörtert:

* Tritt die Futterverweigerung im Spätherbst auf, so bedeutet dies meist, daß sich die Tiere auf ihre Winterruhe vorbereiten. Diese sollte man ihnen auch gewähren, um im Frühjahr eine Futteraufnahme zu gewährleisten.

* Frißt eine Schlange kurz nach der Winterruhe nichts, streift aber ruhelos durch das Becken, so hat man es zumeist mit einem paarungsbereiten Männchen zu tun.

* Trächtige Weibchen verweigern entweder während der gesamten Trächtigkeit, oder zumindest kurz vor der Geburt/Eiablage das Futter. Auch nach der Eiablage fressen viele Weibchen noch nicht sofort, sondern häuten sich erst noch ein weiteres mal.

* Schlangen in der Häutungsphase gehen meist nur unwillig an das Futter. In diesem Falle sollte man die Fütterung auf 1-2 Tage nach der Häutung verschieben.

* Nachtaktiven Tieren sollte man das Futter am besten 1/2 bis 1 Stunde nach Erlöschen der Beleuchtung anbieten. Viele Königspythons interessieren sich zur Tageszeit kaum für ihre Beutetiere, das ist auch verständlich, da die Schlangen zu der Zeit normalerweise ruhen.

* Man muß sicherstellen, daß im Terrarium die nötigen Vorzugstemperaturen herrschen, damit die Schlange ihre Beute auch verdauen kann.

* Frisst die Schlange immer noch nicht, so sollte man die verschiedensten Beutetiere (lebend oder tot) anbieten. Es gibt Schlangen, die keine weißen Mäuse fressen, dafür lieber Farbmäuse oder junge Ratten. Mit zu exotischen Beutetieren sollte man jedoch nicht experimentieren, da man später sonst vor dem Problem steht, immer ein spezielles Beutetier beschaffen zu müssen.

* Futterverweigernde Wassernattern fressen fast immer Regen- oder große Tauwürmer, für fast alle Thamnophis-Arten eine besondere "Delikatesse". Leider oft schwer verdaulich und auch eine Quelle für Darmparasiten.

* Es kann natürlich sein, daß das angebotene Futter nicht den natürlichen Beutetieren entspricht. Viele Schlangen (meist reptilien- oder schlangenfressende Trugnattern) hungern sich lieber zu Tode, als daß sie ungewohnte Beute annehmen. Von solchen Arten sollte man als Anfänger besser die Finger lassen.

Trift keiner dieser Punkte zu und das Tier beginnt abzumagern, dann sollte man möglichst bald eine Kotprobe (falls verfügbar) oder einen Kloakenabstrich beim Tierarzt untersuchen lassen, möglicherweise macht eine Magen-Darm-Erkrankung die Futteraufnahme unmöglich. Deshalb sollte jedes neu erworbene Tier auf Parasiten untersuchen lassen, bevor man eine unangenehme Überraschung erlebt.

Bevor man eine Zwangsfütterung einleitet, muß auf jeden Fall geklärt werden, ob eine Krankheit der Grund für die Futterverweigerung ist, da man das Tier durch das aufgezwungene Futter schädigen kann. Wenn eine Schlange ernsthaft erkrank ist, wird sie ohnehin kaum in der Lage sein, große Futterbrocken zu verdauen. Deshalb sollte man eine Zwangsernährung so schonend, wie möglich durchführen und dem Tier am besten eine flüssige Nährlösung aus Eidotter, Schabefleisch und Vitaminen mittels Sonde einflössen. Zudem gilt es, erst die Erkrankung zu bekämpfen und anschließend erst das Tier wieder aufzubauen. Nur wenn ein Tier beginnt, sichtbar an Masse zu verlieren, ist eine Zwangsernährung sinnvoll. Leider ist dieser Zeitpunkt für Anfänger oft schwer zu erkennen, wie auch erste Krankheitssymptome. Eine Schlange kann für unerfahrene Betrachter äußerlich noch gesund aussehen, aber schon sehr krank sein. Wenn die Tiere bereits kraftlos und ausgestreckt herumliegen, kommt meist jede Hilfe zu spät. Daher sollte man solche tierärztlichen Untersuchen routinemäßig durchführen, sie kosten wenig, und wenn z. B. ein Befall mit Würmern frühzeitig erkannt wird, kann man diese leicht bekämpfen (siehe "Krankheiten bei Schlangen").

Ist als Grund für die Futterverweigerung jedoch die Jahreszeit, bzw. Paarungsstimmung auszumachen, sollte man auf keinen Fall über eine Zwangsernährung nachdenken oder das Tier mit exotischen und ungewohnten Beutetieren (z.B. Gerbilen statt Mäusen) zum fressen zu überreden. Zum einen werden die Tiere ohnehin nicht fressen wollen und so nur gestreßt, zum anderen kann so eine Aktion dazu führen, daß eine Schlange auf einmal nur noch diese Beutetiere akzeptiert. Eine Zwangsfütterung ist ebensowenig angebracht, in der Phase der Winterruhe ist der Stoffwechsel nicht darauf eingestellt, Futter zu verdauen und produziert dementsprechend wenig Verdauungsflüssigkeit, bzw. -enzyme.

Fütterung von Jungschlangen

Viele Schlangen werden im Handel schon angeboten, wenn sie gerade geboren oder geschlüpft sind, z. B. Korn- oder Erdnattern.
Bei der Aufzucht von Jungschlangen hat man häufig das Problem, dass sie nicht freiwillig fressen wollen und sich im schlimmsten Falle zu Tode hungern. Der Grund dafür ist das natürliche Beutespektrum. In der freien Wildbahn werden die Jungtiere kaum an Babymäuse als erste Nahrung kommen. Bei Nagerfressern kommt es häufiger zur Futterverweigerung, da die meisten Jungschlangen als Erstfutter Amphibien und kleine Echsen bevorzugen. In diesem Fall kann man glücklicherweise einige Tricks anwenden, um die Schlange an Mäuse als Beutetiere zu gewöhnen. Bevor eine Zwangsfütterung in Betracht gezogen wird, sollte man diese Checkliste durcharbeiten:

* Vor der ersten Häutung fressen viele Schlangen noch nicht, sondern leben von den Resten des eingezogenen Dottersackes. Die erste Häutung findet in den ersten 1-2 Lebenswochen statt. Erst danach sollte man das erste Mal Futter anbieten

* Neugeborene Tiere sind in kleineren Behältern am besten aufgehoben, so wird das angebotene Futtertier schneller erkannt. Die häufige Begegnung mit dem Futtertier führt auch meist dazu, dass die Schlange irgendwann nach der Beute schnappt.

* Die Tiere sollten unbedingt (zumindest in den ersten Wochen) alleine gehalten werden, einige Jungschlangen können durch die Anwesenheit eines anderen Jungtieres vom Fressen abgehalten werden.

* Genauso wichtig ist es, die Schlangen nicht ständig zu stören. Jungtiere sind besonders stressempfindlich und sollten nicht ständig aus dem Behälter genommen werden.

* Die Temperaturen sollten etwas höher, als bei den Alttieren liegen (vor allem nachts). Jungschlangen nehmen im Verhältnis zur Körpergroße sehr viel Futter auf und neigen deshalb auch eher dazu, die Beute wieder auszuwürgen. Daher muss sicher gestellt sein, dass die Temperaturen im Behälter den natürlichen Gegebenheiten entsprechen.

* Da viele Jungschlangen sehr nervös und scheu sind, sollten mehrere passende Versteckplätze vorhanden sein. Es ist vorteilhaft, ein wenig Moos im Aufzuchtbehälter auszulegen da die Schlangen dort immer hineinkriechen können um sich geschützt zu fühlen. In der Natur sind viele Babyschlangen selber eine begehrte Beute für andere Raubtiere, dadurch erklärt sich auch die Reizbarkeit und Bissigkeit vieler Jungtiere.

* Die Reizfütterung ist ein weiteres Hilfsmittel, um fressunwillige Schlangen zur freiwilligen Futteraufnahme zu bewegen. Dabei tippt man die Schlange mit einem Beutetier an der Pinzette solange leicht in die Flanken, bis sie soweit gereizt ist, dass sie die Beute mit Abwehrbissen traktiert. Manchmal hat man Glück und die Schlange löst sich nach dem Abwehrbiss nicht sofort. Wenn man nun eine ruhige Hand hat, fängt sie in einigen Minuten an zu fressen, wird aber das Futter bei der allergeringsten Störung sofort wieder fallenlassen. Man sollte das Futtertier mit einer langen Pinzette vor die Schlange halten und dafür sorgen, dass die Schlange in den Kopf der Beute beißt. Die meisten erfolgreichen Fütterungen haben als Ursache nicht Hunger, sondern entstehen aus einem Abwehbiss heraus. Wenn die Schlange den Kopf der Maus im Maul hat, sollte man Ruhe bewahren und abwarten, auch wenn es lange dauert und der Arm einschläft. Meist beginnt das Tier nach einigen Minuten zu fressen, spuckt die Beute aber sofort wieder aus, wenn es sich gestört fühlt.

Wenn die Schlange nach wiederholten Versuchen flüchtet oder den Kopf in den Schlingen versteckt, sollte man aufhören und es einige Tage später nochmals versuchen.

* Wenn man eine Frostfutter-Babymaus als Erstfutter gewählt hat, sollte man diese kurzzeitig an eine Lampe halten und dann direkt der Schlange präsentieren. Dadurch erreicht man bei ansonsten uninteressierten Jungtieren häufig positive Reaktionen.

* Wassernattern machen bei der ersten Futteraufnahme meist keine Probleme und nehmen als Erstfutter häufig schon kleinste Fischstücke an. Falls es dabei Probleme gibt, kann man lebende Jungfische anbieten - z.B. kleine Guppys.

* Wenn man die fressunwillige Schlange über Nacht mit einer nackten Maus in einen kleinen Behälter sperrt, so wird man am nächsten Morgen häufig nur noch die Schlange im Behälter finden. Man sollte erst ein totes Beutetier testen, wenn das nicht funktioniert ein lebendes.

* Viele Jungtiere scheinen besonders vom Geruch einer Maus angezogen zu werden, der vorher der Schädel geöffnet wurde. Was sich in der Praxis beim Züchter als äußerst magenstrapazierend erweist, führt bei der ersten Futteraufnahme häufig zum Erfolg.

* Interessiert sich die Jungschlange immer noch nicht für eine nackte Maus, sollte man diesen mit Wasser und Seife abspülen, damit entfernt man den strengen Nagergeruch, der die Jungschlange eventuell vom Fressen abhält.

* Falls man die Möglichkeit hat, an eine abgelegte Echsenhaut oder Stücke davon zu kommen, kann man die Futtermaus versuchsweise damit abreiben und der Schlange präsentieren. Junge Baumpythons werden häufig mit "Indianern" zum Fressen gereizt. Dazu "verkleidet" man die Maus mit einer oder mehreren Kückenfedern. Vom Autor nicht getestet, aber möglicherweise Erfolg versprechend, sind sogenannte "Verwitterungssprays". Bei einigen Reptilien-Fachhändlern kann man z.B. "Lizard-Maker" und ähnliche Präparate erwerben, die das Beutetier nach "Echse" riechen lassen.

Wenn die Schlangen 4-6 Wochen nach Schlüpfen/Geburt noch nicht selbständig gefressen haben, sollte man über eine Zwangsfütterung nachdenken, bei vielen Jungschlangen keine einfache Angelegenheit. Man sollte sich dabei auf jeden Fall einen erfahrenen Terrarianer anleiten lassen. Oft stellt sich nach 2-3 Aktionen schon Erfolg ein und die Tiere fressen selbstständig. Daher sollte man vor jeder Zwangsfütterung zunächst wieder testen, ob das Jungtier seinen "Hungerstreik" beendet hat.