| Snake-FAQ |
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1. Wie groß sollte das Terrarium
sein? |
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Q: Wie groß sollte das Terrarium sein? A: Laut dem
Bundesverband für fachgerechten Natur und Artenschutz (BNA) gelten die
folgenden Mindestanforderungen: Diese Werte sollten für Baumbewohnende Schlangen leicht angepasst werden. So sollte das Terrarium für grüne Baumpythons oder Corallus-Arten mindestens 100 cm hoch sein. |
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Q: Warum ist meine Schlange nicht aktiv? A: Diese Frage wird sehr häufig
gestellt, häufig resultiert darin eine häufige Störung
der Tiere. Das Versteck wird mehrmals angehoben und die Schlange zur
Aktivität "gezwungen". |
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Q: Wie oft häutet sich eine Schlange? A: Je nach Art und Alter ist die
Zeitspanne zwischen zwei Häutungen sehr unterschiedlich. Thamnophis-Jungtiere
können sich alle drei Wochen häuten. Ab einem bestimmten Alter
findet die Häutung nur noch alle 2-3 Monate statt. Ähnlich
sieht es bei vielen Elaphe-Arten aus. Riesenschlangen häuten sich
im allgemeinen nicht so häufig, Königspythons fahren im ausgewachsenen
Zustand nur noch 3-4 mal im Jahr aus der Haut. Einige Seeschlangen häuten
sich hingegen teilweise sogar alle 14 Tage. |
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Q: Wie oft soll ich meine Schlange füttern? A: Da gibt es keine Faustregel.
Ich halte es seit Jahren in etwa so: Wassernattern bekommen einmal pro
Woche etwas zu fressen. Ausgewachsene Elaphen alle 10-15 Tage, bzw.
5-7 Tage nach dem Abkoten Futter angeboten. |
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Q: Warum kotet meine Schlange nicht? A: Diese Frage taucht häufig
bei Python- und Boahaltern auf. Vor allem Pythons "sammeln"
Ihren Kot und entleeren sich erst, wenn es sich auch "lohnt"
... dabei können durchaus 3-4 Wochen vergehen. Kritisch wird es
dann, wenn sich die Tiere dabei kaum bewegen und vor der Kloake eine
Beule haben. Dann leiden die Tiere an Verstopfung (kommt leider häufig
bei Baumpythons vor, so dass man dort einen Fokus auf die Kotabgabe halten
sollte). Als erstes sollten diese Tiere lauwarm gebadet werden, danach
kann man sie einige Minuten in der Hand halten und zu Bewegungen stimulieren.
Bei Baumpythons hatte dies bei mir immer "durchschlagenden" Erfolg.
Wenn sich nach einigen Tagen nichts tut - ab zum Tierarzt. |
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Q: Was bedeuten die Zahlen hinter den lateinischen Namen (0,1; 1,1; 1,0; 0,0,1)? A: Dieser Wert gibt die Anzahl
und das Geschlecht der Tiere an. usw. ... |
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Q: Welche Schlange ist für Anfänger geeignet? A: Grundsätzlich verzeihen die meisten Elaphe- und Lampropeltis-Arten (Korn-/Erdnatter, Kettennatter etc ...) in der Anfangszeit eher die typischen Anfängerfehler (Fehler bei der Beheizung, Beleuchtung, Feuchtigkeit, erhöhter Stressfaktor durch häufige Störungen). Viele Anfänger kaufen sich allerdings meist Königspythons, ohne sich schon einmal mit dem Thema Schlangenhaltung auseinandergesetzt zu habe. Da der Königspython in vieler Hinsicht anders reagiert als andere Nattern/Riesenschlangen, rate ich auf jeden Fall vom Kauf dieser Tiere ab, wenn man noch keine Erfahrung hat. Einige Tiere sind zwar anfangs als Nachzucht-Jungtiere sehr einfach zu halten, jedoch überraschen viele Tiere im Laufe der Zeit mit exotischen Futterwünschen oder extremer Futterverweigerung, die den Halter in die Verzweiflung treiben können. Es gibt hunderte verzweifelter Postings in diversen Foren, wo sich diverse Köpyhalter fragen, warum ein adultes NZ-Männchen im Winter/Frühjahr monatelang nichts frisst ... dabei ist die Lösung meist ganz einfach. Einfach abwarten :-) ... in 95 % aller Fälle fangen die Schlangen von selbst wieder an zu Fressen. |
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Q: Meine Schlange hat ihr Futter wieder ausgewürgt. Wann kann ich wieder füttern? A: Zunächst sollte natürlich der Grund für dieses Verhalten erkannt und eliminiert werden. Meist handelt es sich um Stress oder um ein Temperaturproblem, d.h. es gibt zu wenig warme Plätze im Terrarium, welche die Schlange zur Verdauung aufsuchen kann. Wenn die Haltungsbedingungen stimmen, kann man nach 7-10 Tagen wieder ein kleines Beutetier anbieten, am besten eine nackte Maus/Ratte, da leicht verdaulich. |
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Q: Kann man verschiedene Schlangen(-arten) miteinander vergesellschaften? A: Grundsätzlich kann man
von der gleichen Art durchaus mehrere Tiere in einem Becken halten,
sofern das Platzangebot stimmt und die Tiere mehrere Versteckmöglichkeiten
haben.
Vergesellschaftungen verschiedener Arten sollten gut überdacht
werden. Komplett unmögliche Kombinationen sollten unterlassen werden.
Häufig werden Boas mit Tigerpythons zusammengelegt, Elaphe und
Königspythons/Lampropelten etc. Ich persönlich lehne Vergesellschaftung
nicht komplett ab, ich habe z.B. schon mehrmals eine kleine Boa c. imperator
mit einem Königspython-Weibchen zusammengelegt, damit meine Köpy-Männchen
eine Weile alleine sind. Die Chance einer Paarung kann dadurch erhöht
werden. Daraus sollte aber kein Dauerzustand entstehen - ein Köpy
reagiert viel sensibler auf Störungen, als eine Boa. |
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A: Nein, Schlangen haben zwar kein Gehör wie viele andere Wirbeltiere, jedoch können Sie mit Ihrem Innenohr niederfrequenten Schall über den Kiefer wahrnehmen. So wird zum Beispiel für eine am Boden lauernde Natter eine vorbeilaufende Maus an der Erschütterung des Bodens hören können und dementsprechend die Richtung orten. Aus genau diesem Grund sollten die Boxen einer Stereoanlage auch nicht in der Nähe der Terrarien stehen, da der niederfrequente Schall der Tieftöner eine Schlange irritieren kann. |
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Q: Warum
"gähnen" Schlangen?
A: Schlangen gähnen nicht, um "Müdigkeit" zu signalisieren, bzw. Ihre Sauerstoffzufuhr zu erhöhen, welches beim ermüdeten Menschen dazu dient, den Stoffwechsel wieder anzukurbeln. Man kann dieses Verhalten oft nach dem Fressen beobachten. Die Schlangen renken dabei Ihren Kieferapparat wieder ein und "ordnen" dabei wieder Ihren Kauapparat, der beim Verschlingen der Beute extrem gedehnt wurde. |
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Q: Wie kontrolliert man am sinnvollsten die Temperatur? A: Im Idealfall verwendet man drei Thermometer - eines unter der Wärmelampe, eines in der Mitte des Terrariums, um die Lufttemperatur zu checken und eines am Boden, um die Bodenheizung zu kontrollieren. |
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Q: Wie oft sollte gesprüht werden? A: Je nach Schlangenart und Herkunftsort. Chondros werden 1-2 mal am Tag mit lauwarmen Wasser übersprüht. Andere Tiere, die in gemäßigten, bzw. subtropischen Klimazonen vorkommen, wie zum Beispiel Kornnattern, Strumpfbandnattern, Boas etc. werden 2-3 mal die Woche besprüht. Dabei achte ich darauf, dass die Schlangen selber trocken bleiben. Viele Schlangen mögen es anscheinend auch nicht, nass zu werden - die Tiere flüchten dann ziemlich schnell. Wenn man allerdings nur die Umgebung anfeuchtet kann man vielfach eine erhöhte Aktivität seiner Pfleglinge erkennen. Strumpfbandnattern werden nach dem Regenguss oft erst richtig aktiv. Genauere Infos findest du unter den Haltungsbeschreibungen der einzelnen Arten. |
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Q: Wie erkennt man ein trächtiges Tier? A: An der Umfangsvermehrung :-)
... zumindest meistens. Viele Schlangen legen im Laufe der Trächtigkeit
deutlich zu. Besonders Elaphe-Arten können kurz vor der Ablage
ihren Umfang locker verdoppeln. Falls man nicht sicher ist, kann man
die Schlange locker durch die Hand kriechen lassen, wobei man die Eier
mit ein wenig Gefühl als Dellen wahrnehmen kann. Dabei sollte man
selber auf keinen Fall Druck ausüben, die Schlange soll sich selber
bewegen. Ich brauche aber wohl nicht extra zu betonen, dass solche Störungen
möglichst zu unterlassen sind. |
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A: Ein Punkt, der immer wieder
hitzig diskutiert wird. Fakt ist, von der Schlange selber erbeutete
Futtertiere sind gesünder, vitaminreicher und für die Schlange
"interessanter". Tiere, die Frostfutter ablehnen, lassen sich
meist mit einer lebenden Maus "überzeugen". Dabei wird
das natürliche Beutefangverhalten gefördert, eine Schlange,
die eine Maus gewittert hat ist auch um einige interessanter zu beobachten,
als ein Schleicher, der minutenlang lustlos eine tote, nasse Maus bezüngelt. |
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Q: Wie erkenne ich das Geschlecht der Schlange? A: Am sichersten durch die Sondierung, was man als Anfänger niemals auf eigene Faust durchführen sollte. Bei vielen adulten Tieren sind die Weibchen deutlich dicker als die Männchen, auch der Kopf wirkt oft bulliger und breiter. Ab der Kloake verjüngt sich der Schwanz bei Nattern schneller, während die Männchen kleine "Dellen" an den Seiten haben, wo der Hemipenis liegt. Außerdem ist der Übergang an der Kloake weniger abrupt, als bei Weibchen. |
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Q: Wie oft darf ich meine Schlange aus dem Terrarium nehmen? A: So oft wie nötig, so wenig
wie möglich. Schlangen sind keine "Streicheltiere", die
es genießen, wenn man sie berührt oder herausnimmt. Natürlich
gewöhnen sich auch Schlangen irgendwann an den Menschen und reagieren
bei Berührung deutlich entspannter. Das hängt wieder von der
Art und dem Individuum selber ab. Während beispielsweise meine
Kornnattern und Indischen Schmucknattern extrem gleichmütig reagieren,
wenn ich sie mal zur Kontrolle oder Reinigung aus dem Becken nehme,
werden meine Boas sofort hektisch und versuchen zu entkommen, bzw. sich
irgendwo festzuhalten. Eine Schlange sollte auf keinen Fall täglich
und nach Fütterungen/vor Häutungen gestört werden. Bei
nervösen Tieren sollte man erst eine Hand vorsichtig auf die zusammengerollte
Schlange legen und sie dann vorsichtig mit beiden Händen hochnehmen,
wenn sie nicht mehr so hektisch atmet. Flüchtende Schlangen auf
jeden Fall in Ruhe lassen. |
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Q: Muss
ich meine Schlange abwechslungsreich füttern?
A: Nein, wenn die Schlange an ein Beutetier gewöhnt ist, sollte man es dabei belassen. Besonders bei Köpys kann man dabei in Teufels Küche kommen, wenn der Python auf einmal nur noch schwarze Wüstenrennmäuse bevorzugt, der Zoohandel aber nur weiße führt. Manchmal ist man allerdings auch gezwungen zu experimentieren, wenn ein Tier plötzlich seine bevorzugte Beute ablehnt. Allgemein ist zu sagen, dass man seine Schlange nicht einseitig ernähren kann, wenn man z.B. nur Mäuse verfüttert. Eine Maus enthält alle Grundbestandteile für den Schlangen-Metabolismus. |
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Q: Wie lässt sich die Qualität der Eier eines Geleges beurteilen? A: Die Eier sollten einige Tage nach Beginn der Inkubation prall werden und an Umfang zunehmen. Wenn sie einfallen und schimmeln sind sie in 99% der Fälle unbefruchtet. Meistens sind diese Eier bei der Ablage auch gelblich und ein wenig unförmig. Wenn ein Teil des Geleges unbefruchtet ist und schimmelt, so hat dies meist keinen Einfluss auf gesunde Eier. Da das Gelege meist verklebt ist, sollte eine gewaltsame Trennung unterbleiben. Wenn man nicht sicher ist und der Schimmel überhand nimmt, kann man das abgestorbene Ei vorsichtig mit einer Nagelschere wegschneiden. |
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Q: Was tun, wenn das Gelege schimmelt? A: Falls sich das Gelege nicht trennen lässt, sollte man die Stellen um das schimmelnde Ei mit Kohlestaub einstreichen. Gut bewährt hat sich z.B. Kohlestaub von Grillkohle von der man ein wenig auf die betroffenen Stellen auftragen kann. Falls das Substrat schimmelt, so sollte man es unbedingt austauschen, da dann meist das ganze Substrat von Sporen befallen ist und so das ganze Gelege gefährdet. |
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Q: Warum liegt die Schlange immer im Wasser?
A: Falls es sich nicht um eine
feuchtigkeitsliebende Schlangenart wie Nerodia handelt, sollte man eine
dauerbadende Schlange genau beobachten. Dieses Verhalten liegt oft an
einer zu trockenen Haltung ... besonders Tiere, die sich in der
Häutungsphase befinden suchen dann oft das Wasserbecken auf. Abhilfe
kann die Bereitstellung eines feuchten Versteckplatzes schaffen, z.B.
ein großer Blumentopf mit feuchter Erde, der mit trockenem Moos
abgedeckt wird (gleiches Prinzip wie beim Eiablagebhälter), oder
häufigeres Sprühen mit angewärmten Wasser. |
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Q: Warum rasselt meine Schlange mit dem Schwanz? A: Viele Kornnattern und andere Elaphen, sowie Lampropeltis-Arten rasseln mit dem Schwanz, wenn sie aufgeregt sind. Das kann z.B. der Fall sein, wenn sie gefüttert werden, oder wenn man sie stört. Das Rassel-Geräusch wird dabei durch schnelle Schwanzbewegungen erzeugt, wenn der Schwanz auf den Bodengrund trifft entsteht ein Klapperschlangen-ähnliches Geräusch. Wenn die Schlange ihre Stimmung auf diese Art ausdrückt, ist es immer eine gute Idee, sich langsam zurückzuziehen und die Schlange in Ruhe zu lassen. |
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Q: Wo kauft man am besten eine Schlange? A: Dieser Frage habe ich einen eigenen Artikel gewidmet - bitte hier klicken ... |
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Q: Wie teuer ist die Schlangenhaltung?
A: Mir wird diese Frage relativ
häufig gestellt, sie lässt sich aber nicht so pauschal beantworten. Wie
so oft kann man viel Geld ausgeben, aber auch bei vielen Dingen Geld
einsparen ... trotzdem findet ihr hier ein kleines Rechenbeispiel für
ein Standardterrarium. |
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Q: Warum häutet sich die Schlange in Fetzen
A: Das kann mehrere Gründe haben: |
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Q: Meine Schlange macht Geräusche beim Atmen, was kann ich tun?
A: Falls die Schlange beim Atmen
das Maul auch öffnet (und wenn es nur ganz leicht ist) und man eventuell
auch noch Schleimbildung sieht: Ab zum Tierarzt und einen Abstrich
durchführen lassen, damit ein geeignetes Antibiotikum gefunden werden
kann - Die Schlange wird wahrscheinlich an einer
Erkältung/Lungenentzündung leiden. |
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Q: Wie lange dauert die Häutungsphase?
A: Je nach Art und Schlangenart ist
diese Zeitdauer variabel. Ganz grob kann man davon ausgehen, dass die
meisten Schlangen die unterschiedlichen Häutungsphasen innerhalb von
maximal 10 Tagen abschließen. Kurz vor dem Häutungsbeginn werden die
meisten Tiere ruhiger und verstecken sich. Innerhalb von 2-3 Tagen setzt
dann die Eintrübungsphase ein, die Tiere werden blass. Diese Phase
dauert normalerweise 4-5 Tage. In den darauf folgenden 2-3 Tagen
verschwindet die Eintrübung wieder und bald darauf häutet sich die
Schlange. |
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Q: Wie beheize ich mein Terrarium richtig?
A: Ich verwende folgende
Kombination: Eine Kabelheizung, die im Terrarium verlegt ist, wobei sich
der Abstand der Kabelschlingen mit der Zeit vergrößert um einen
Temperaturgradienten zu erzeugen. Das Kabel befestige ich mit Klebeband
und decke das ganze mit Substrat ab. Das Kabel ziehe ich meist durch
eine Terrarienecke und dichte das Loch bei Bedarf wieder mit Silikon ab. |
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Q: Wie erreiche ich die notwendige Luftfeuchtigkeit?
A: Je nach Schlangenart genügt es,
dass Terrarium mit warmen Wasser auszusprühen, teilweise täglich (Chondropython,
Corallus-Arten, Elaphe helena), teilweise auch alle 2-3 Tage (Elaphe
guttata, Thamnophis). |
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Q: Meine Schlange liegt dauernd im Wasser. Warum ist das so? A: Wenn eine Schlange, die normalerweise eine trockenere Haltung bevorzugt, permanent im Wasserbecken zu finden ist, sollten beim Halter die Alarmglocken schellen. Meistens ist Milbenbefall die Ursache oder auch zu hohe Boden- bzw. Lufttemperaturen. Im Falle eines Milbenbefalls sollte man die Tiere umgehend behandelt, die Temperaturen müssen ebenfalls schnellstens über ein geeignetes Thermostat geregelt werden. |
© by Marcel Wiatrowski, Mai 2002
Update 11/03